Geschichte
 

 

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Damals - ein Zentrum des klösterlichen Lebens

 

Der Benediktushof war, wie sein Name schon aussagt, früher ein Benediktiner-kloster. Seine Gründung geht auf das 8. Jahrhundert zurück. Mönche rodeten damals den Wald, errichteten Klostergebäude, legten Felder, Gärten und Weinberge an. Die Arbeit war eingebettet in ein geistliches Leben mit den Feiern von Gottesdiensten und festen Gebetszeiten. Dazu kam die Sorge um die Mitmenschen. Die Mönche waren für die Armen und Kranken da, gründeten Schulen, förderten Wissenschaft und Kunst.

 

Seine Blütezeit erlebte das Kloster zu Beginn des 12. Jahrhunderts. Aber schon 200 Jahre später, Ende des 13. Jahrhunderts, setzte sein Zerfall ein. Bei einem schweren Überfall brannten zahlreiche Gebäude ab, und die Mönche wohnten zerstreut in der Umgebung.

 

Im Zuge der Reformation wurde das Kloster 1552 sogar aufgehoben. Erst nach 200 Jahren gelang es nach mehrmaligen Versuchen, das Klosterleben neu entstehen zu lassen.

 

Doch 1802 fand auch dieser Aufschwung durch die Säkularisation wieder ein Ende. Danach wurde das ehemalige Kloster zum Landgut und hatte verschiedene Eigentümer.

 

1961 gab es einen öffentlichen Aufruf zur „Rettung des Klosters Holzkirchen“.

Mit dem gespendeten Geld wurden die Gebäude, vor allem der Kreuzgang, nicht nur saniert, es wurden auch Wohnungen errichtet.

 

Später zogen eine Gaststätte und ein Hotel in das Klostergebäude. Ab 1995 stand der Benediktushof wieder leer.

 

 


 

 

 

Heute - ein Zentrum für Meditation und Achtsamkeit


Im Jahr 2002 erwarb Gertraud Gruber, eine Unternehmerin und langjährige Weggefährtin von Willigis Jäger, das Anwesen mit der Absicht, es Willigis Jäger und seiner spirituellen Arbeit zur Verfügung zu stellen. 

 

Sie ließ den Benediktushof von Grund auf restaurieren, um- und ausbauen. Am 1. Dezember 2003 konnte der Kursbetrieb aufgenommen werden.

 

Als Seminar- und Tagungszentrum bietet er seitdem ein breites Spektrum an Meditationskursen, daneben auch Management- und Führungskräfte-Seminare sowie Tagungen zu Themen der Philosophie, Theologie, Psychologie, Gesundheit und Naturwissenschaften.

 

 

Der Benediktushof ist an keine Konfession gebunden. Er ist ein Zentrum für Meditation und Achtsamkeit, für spirituelle Traditionen des Ostens und Westens.

 

Seit seinem Bestehen entwickelte sich das Zentrum zu einem der bekanntesten und größten dieser Art in Europa.

 

Im Jahr 2007 gab Willigis Jäger den operativen Teil der spirituellen Leitung an Doris Zölls und Alexander Poraj ab. Im März 2015 feierte Jäger seinen 90. Geburtstag. Nach Möglichkeit begleitet er weiterhin Menschen auf dem spirituellen Weg. Seit 2014 gehört Fernand Braun für den Bereich Kontemplation zur spirituellen Leitung des Hauses.

 

Dank der erfreulich guten Entwicklung des Kurs- und Tagungsbetriebes und des nochmaligen finanziellen Engagements von Gertraud Gruber konnte in den Jahren 2012 und 2013 der Gebäudekomplex des Benediktushofes durch die Restaurierung der noch nicht sanierten ehemaligen Stall- und Scheunenbereiche, jetzt Ostflügel benannt, erweitert werden. Durch Um- und Ausbau entstanden weitere Seminarräume und Unterkunftsmöglichkeiten sowie ein öffentliches vegetarisch-veganes Café-Restaurant sowie ein HOF-Laden.

 

 

 

 

Kurse

21.11.2017
Sterben um zu leben ...  mehr

21.11.2017
Sesshin ...  mehr

22.11.2017
Kontemplation ...  mehr

22.11.2017
Shodo - die japanische Kunst des Schreibens - Zen in Bewegung ...  mehr

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26.11.2017
Vegan-Vegetarisches Brunch im TROAND ...  mehr

02.12.2017
Zen & Kontemplation am Samstag - Offenes Meditationsangebot ...  mehr

02.12.2017
Zen-Klosterbuffet im TROAND ...  mehr

03.12.2017
Vegan-Vegetarisches Brunch im TROAND ...  mehr

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