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Die Zen-Lehrer/innen und assistierenden Zen-Lehrer/innen werden ausschließlich vom derzeitigen Meister und Gründer der Zen-Linie Leere Wolke, Willigis Jäger ernannt. Der Geist des Zen wird in der Beziehung von Meister zu Schüler, von Herz zu Herz, bestätigt. Es gibt keine Ausbildung mit dem Ziel, Zen zu lehren.
Innerhalb der Zenlinie gibt es drei Lehrkompetenzen:
I. Die Meisterbefugnis
Meister oder Meisterin darf sich nennen, wer von einem anderem Meister oder einer anderen Meisterin anerkannt und bestätigt worden ist und eine schriftliche Dharma-Übertragung erhalten hat. In der Regel geht solch einer Bestätigung ein langjähriger Übungsweg unter einem oder mehreren Meister/innen voraus. Letztendlich aber bleibt es einzig und allein einem Meister / einer Meisterin vorbehalten, diesen Grad der Verwirklichung in einem anderen zu erkennen und zu bestätigen.
Zu den besonderen Kompetenzen eines Meisters / einer Meisterin gehören: Lehrer/innen zu ernennen, zu begleiten und zu supervidieren, andere Meister/innen zu bestätigen, das Dharma weiterzugeben und die Freiheit, eine eigene Zenlinie zu initiieren.
II. Die Lehrerbefugnis
Innerhalb der Zenlinie werden Lehrer/innen ernannt. Auch hier kommt es zunächst auf die direkte Herz-zu-Herz-Übertragung an. Diese ist letztlich ausschlaggebend.
Die Lehrer/innen befinden sich in einer fortführenden Weiterbildung und Supervision, die schwerpunktmäßig in den Händen des Meisters / der Meisterin liegt. Zusätzliche Vertiefung der Erfahrung unter anderen Meister/ innen und in anderen Schulen sind durchaus gewünscht und von Vorteil. Zu den Hauptkompetenzen der Lehrer/innen gehören: die Einführung in Zen, Begleitung der Übenden auf dem Zen-Weg; die Leitung von Sesshins, das Halten von Teishos, das Anbieten von Dokusan und die Anwendung von Koans.
III. Die Befugnis zum assistierenden Lehrer / zur assistierenden Lehrerin
Diesen Status erwirbt man durch persönliche und direkte Übertragung und Ernennung seitens eines / einer Meister/in.
Zu den Kompetenzen gehören: die Einführung in Zazen und innerhalb des Zazen in das Shikantaza, Begleitung von Zazenübenden, das Halten von Einführungsvorträgen und begleitenden Einzelgesprächen, die Organisation und Leitung von Sitzgruppen. Die Fortsetzung der eigenen Schülerschaft soll in dieser Zeit weiter gepflegt werden.
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