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Das Selbstverständnis der Lehrenden |
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Der Zenweg ist nicht nur ein Übungsweg, sondern eine Lebensweise und ein Lebensweg. Obwohl der Kern dieser Lebensweise einfach, klar und einleuchtend ist, erscheint der Weg oft lang und von zahlreichen Schwierigkeiten begleitet, die letztlich jeder in sich erleben und durchschreiten muss.
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Die jahrhundertealte Erfahrung zeigt, dass es hilfreich ist, sich auf diesem Weg begleiten zu lassen. Diese Begleitung ist als Unterstützung für die zahlreichen Abschnitte des Weges konzipiert. Dabei sind und bleiben Meister/in und Lehrer/in immer nur Begleiter, mittels deren Erfahrung die übende Person ihre eigene Erfahrung erkennen und vertiefen kann. Unsere Zenlinie ist eine internationale Weggemeinschaft von Personen im Laienstand. Das ist wichtig und bedeutet, dass die meisten Personen unserer Weggemeinschaft in Partnerschaft leben, einem Beruf nachgehen oder nachgegangen sind, Kinder und Enkelkinder haben. Sie stehen damit mitten im Leben des 21. Jahrhunderts und stellen sich den Herausforderungen, Problemen und Fragen unserer Zeit. Die Zenlinie macht es sich zur Aufgabe, die übenden Person unter der besonderen Berücksichtigung und Einbeziehung ihrer komplexen Alltagsrealität zu begleiten. Dieser Herausforderung will sich das Team der Lehrerinnen und Lehrer stellen und befindet sich deshalb auch in kontinuierlicher Weiterbildung und Supervision.
Die Lehrergemeinschaft der Zenlinie versteht sich als ein freier Zusammenschluss von lehrbeauftragten Personen, die sich dem Geist dieser Zenlinie verpflichtet fühlen. Neben allen Gemeinsamkeiten hat jede/r Lehrer/in und Meister/in die Freiheit, innerhalb der dafür vorgesehenen Räume wie Teishos, Dokusans, Koanschulung und zazenfreie Zeiten Elemente einzuführen, welche die besondere Situation der übenden Einzelperson oder der Gruppe berücksichtigen und auf die Übung unterstützend wirken.Â
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